Quartiershaus


Entwurf - Aktualisierte Darstellung ist in Vorbereitung

Begegnung und Interaktion sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Mitgestaltung im Quartier. Hierfür braucht es öffentliche Orte, die den Blick vom Privaten auf das Öffentliche weiten, neuen Mitstreiter*innen leichten Zugang bieten und zu kreativer Lösungsfindung inspirieren. Der Bürgerbahnhof ist zzt. eine reine Freifläche. Es gibt ein paar Bauwagen, aber keine festen Gebäude. Dies steht der Entwicklung eines ganzheitlichen, vernetzten Bildungsangebotes, dem Aufbau eines Begegnungsortes sowie der Vernetzung und Kooperation im Quartier im Wege.

Deshalb planen wir den Bau eines als zentral im Quartier gelegenen Quartierhauses, das:

  • allen Menschen im Quartier des Leipziger Westens für ihre Treffen offen steht - u.a. mit Veranstaltungsraum und sanitären Anlagen. Aber auch mit diversen Angeboten, die Café, Hildegarten, Obstgarten, Bauspielplatz und das künftige Ballspielfeld vor Ort bieten,
  • den bestehenden, aber auch neuen Akteuren vor Ort eine Werkstatt, eine Küche sowie geeignete Lager- und Arbeitsräume bereitstellt,
  • für Schüler*innen im Quartier zu einem außerschulischen Lernort wird. Akteure vor Ort vermitteln ihnen motorische, soziale, handwerkliche und ökologische Kompetenzen und ermöglichen wichtige Erfahrungen der Selbstwirksamkeit,
  • sich aber auch als Ort lebenslangen Lernens für alle Altersgruppen versteht: im Bereich Demokratie, Mitgestaltung/Mitverantwortung im Quartier sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung,
  • aus der Tradition des Bürgerbahnhofes heraus zu einem Ort der Koproduktion - d.h. gemeinsamer Stadtgestaltung von Bürgern/Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft - wird.

Koproduktion - ein wichtiger, zukunftsorientierter Ansatz:

  • Den Bürgerbahnhof Plagwitz würde es ohne koproduktives Wirken von Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft heute nicht geben.
  • Die bisherige Zusammenarbeit in der koproduktiven Freiflächenentwicklung soll nun als koproduktive, gemeinwohlorientierte Immovilien-Entwicklung fortgesetzt werden.
  • Bei Teilen der Bauaktivitäten und später im Betrieb sollen viele Menschen aus dem Quartier mitwirken.

Koproduktion stellt aber (noch) kein verbreitetes Vorgehen in der Stadtentwicklung dar.
Das wollen wir ändern!

  • Hier steht, was wir dieszgl. selbst gelernt/erfahren haben
  • Hier, wie Dritte (Studie BBSR, Studien-/Bachelorarbeiten etc.) uns mit Ihren Studien dabei geholfen haben.
  • Und hier, wie die Seminarreihe "Gemeinsam lernen im Quartier" Know-/Dohow für Stadtgestalter*innen entwickeln und verbreiten konnte.